»Der Fall Irenaeus« – ist fertig :)

So viel Zeit ist vergangen, seit ich im April 2015 mit der Recherche fertig war! Danach mussten alle bisherigen Texte überarbeitet werden, und am 24. Juli 2015 war ich der Überzeugung, ich schreibe jetzt einfach weiter, bis ich durch bin.
Bis mir auffiel, dass an der Recherche doch noch einiges fehlt.
Ich brauchte eine Timeline für die Vorgeschichte und außerdem ein Glossar, in dem glasklar und auffindbar steht, was ich wissen muss: Wie wirkt die Droge EeMA? Was ist die Aufgabe der Implantate? Wie funktioniert der Transfer?

Also besorgte ich mir »Aeon Timeline« und verbrachte ein Dreivierteljahr mit Ideenextraktion, Plotten und »Heranschreiben«, was zunächst bedeutete: eine Menge Rechnerei und Kopfzerbrechen. Ich musste endlich konkret werden, was Zeitpunkt, Dauer und Verknüpfung von Ereignissen anging, und anfangs fand ich das nur nervig.
Ich hatte mir vorgestellt, dass alles einfacher wird, wenn ich erst weiß, wo ich hinwill. Aber es taten sich logische Fragen auf, die ich nicht dadurch lösen konnte, indem ich einfach darüber hinweg schrieb.
Also machte ich mich notgedrungen ans Sortieren, und je länger ich das tat, umso interessanter wurde es.
Letztlich hat es die Geschichte enorm vorangebracht, dass ich mir die Arbeit mit der Timeline gemacht habe und mit dazu entschloss, erst einmal alle Fragen zu klären, bevor ich weiterschreibe: Ich war endlich auf sicherem Grund.

Bis November 2016 wurde die erste Hälfte des Manuskripts fertig, und im Zusammenhang mit dem NaNoWriMo dann der Rest.
Im Dezember war die Rohfassung des Romans komplett.
Danach brauchte ich erst mal eine Pause.
Naja. Pause und Pause. Ich beharkte das Manuskript einer Kollegin …

Anschließend tauschten wir die Rollen, und es folgte der kombinierte Testlese-Lektorats-und Korrektur-Marathon.
Mittendrin kam ich zu dem Schluss, dass da wirklich eine Menge bescheuerte Sätze stehen, und ich alles noch einmal überarbeiten muss.
Vier Wochen später dann ein letzter Durchgang und, sobald ein Kapitel fertig war, die Übernahme ins Printlayout (wobei mir ziemlich spät die Erkenntnis kam, dass die automatische Worttrennung irgendwie doch praktischer ist, als es manuell zu machen).

Schließlich fehlten nur noch das Ebook-Layout und die Nachbearbeitung in Sigil … und noch mehr Nachbearbeitung – im ursprünglichen Manuskript, in der Printausgabe und im Ebook – weil ich auf den letzten Drücker doch noch ein paar Sätze geändert habe.

Wenigstens war das Cover schon eine ganze Weile fertig. Eines dieser Dinge, die man zwischendurch macht, wenn einem Worte gerade mal zum Halse heraushängen. Die anderen Dinge sind Staubsaugen, Zocken oder auf Fb prokrastinieren … aber das nur am Rande …
An dieser Stelle ein extra Dankeschön an Karin Uhlig, für die Hilfe bei der Titelfindung, und an Sascha Bulazel, für seine unfassbar hilfreiche Unterstützung bei der Gestaltung.

Nach dem Ausgeben der Pdf-Dateien für den Druck dann die Zweifel, ob jetzt wirklich alles erledigt ist.
Erst mal das Ebook im Reader kontrollieren: Sieht alles ok aus.
Noch mal kontrollieren, zur Sicherheit.
Der Moment des Uploads, mit dem man sich von der langen, grausamen und wunderbaren Arbeit verabschiedet.
Das Warten darauf, dass die Datei verarbeitet wird …
Währenddessen die Druckdateien uploaden. Die Schrift auf dem Cover noch zwei Mal etwas nach links schieben. Beschließen, dass es richtig genug aussieht.
Weiter warten …
… und dann – über zwei Jahre nach der ersten Idee zu einem obskuren Plot, der irgendwas mit Kryonik zu tun hat – ist »Der Fall Irenaeus« endlich als Ebook und Tb erhältlich und kann über KU gelesen werden.

Yay! Ich kann es echt kaum fassen 🙂

2 Gedanken zu „»Der Fall Irenaeus« – ist fertig :)

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