Senkland? Wieso Senkland?


P1010927Update 14. Oktober 2017, drei SF-Storys später.
Festplatten sind geduldig, und ich habe den ganzen Nachmittag darüber gebrütet, ob ich den Blog umtaufen soll. Die Geschichte, auf der Senkland beruht, ist locker 800 Seiten lang, es gibt tolle Szenen und einen tollen Helden (findet die Autorin), aber aus heutiger Sicht fehlt der rote Faden und inzwischen kann ich mir in etwa vorstellen, was es heißt, 800 Seiten Chaos zu sortieren, Handlungsstränge zu entwirren, Ziele zu formulieren, Hand und Fuß in das Ganze zu bringen.
Die Geschichte um Senkland war mein zweiter Versuch eines Fantasy-Romans. Der erste stammt irgendwann von 2009 (möglicherweise), und damals kam ich über Planung und ein paar Skizzen nicht hinaus.
Jetzt habe ich einen dritten Anlauf genommen. Diesmal mit dem Vorsatz, mir alle Freiheiten zu geben, die ich brauche, dabei aber nie aus den Augen zu verlieren, dass das alles auch irgendwo hinführen muss.
Bisher lässt es sich gut an.
Den Blognamen lasse ich noch. Vielleicht habe ich ja doch irgendwann die Zeit, zu meinem alten Helden zurückzukehren.


Wieso der Blog so heißt, wie er heißt (ursprünglicher Beitrag)
Senkland liegt nicht am Meer, auch wenn der Name das vielleicht nahelegt. Senkland ist eine von hohen Bergen umgebene Senke, die nur an drei Stellen verlassen werden kann, und es durchfließt sie ein breiter Fluss: Die Nida. Am westlichen Ende wird das flache Land überragt von Hallgrim und Galliat, den Zwillingsvulkanen, zu deren Füßen sich die Nida bis nach Mastak hinunter die Felsen hinabstürzt.
Hinter den Bergen im Norden liegt Medan, wohin sich die Geschichte später verlagern wird.

In Senkland lebt man von Landwirtschaft und Handwerk – und wenn man Pech hat, fristet man sein Leben in Zweibrück, im hintersten, schwitzigen und sumpfigen Winkel des Landes, wo man über den Großen Graben hinweg fast nach Argolien spucken kann, dem Territorium finsterer Gestalten, die mit den Menschen dort in einer für die Senkländer unbegreiflichen Eintracht leben.

In Zweibrück, genauer gesagt in Zweibrücks Slum – mit dem an bessere Zeiten erinnernden Namen „Himmelspforte“ – nimmt die Story ihren Anfang, indem ein Kerl volltrunken nach durchzechter Nacht in seiner Hütte ins Bett fällt, um kurz darauf von einem unpassend vornehm gekleideten Herrn geweckt zu werden, der eine dringliche Botschaft für ihn hat.

Senkland ist der Ort, an dem die bislang nur in der Rohfassung vorhandene Geschichte meines Helden ihren Anfang nimmt – und es ist für mich eine Synonym für das, was noch vor mir liegt: nämlich daraus eine lesbare Geschichte zu machen.

Bislang habe ich mich allerdings dazu entschlossen, erst einmal SciFi zu schreiben.

🙂

2 Gedanken zu „Senkland? Wieso Senkland?

  1. Ich freue mich darauf. Weil ich inzwischen weiss, dass du das Zeug dazu hast, eine Geschichte zu erzählen, die Bilder wachruft. Eine, die nahe geht und berührt.
    Mach vorwärts. Deine zukünftigen Leser warten 🙂

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